„Das ist doch kein Wetter!“ – Das Sommerfest des AStA FU

Am 15. 07. findet das Sommerfest des AStA FU statt, diesmal in Kooperation mit dem ReferentInnenRat der HU und der Historischen Kommission des StuPa HU. Flexibel wie FU-Studierende heutzutage sein sollen, weichen wir deshalb auch auf den ungewohnten HU-Campus in Mitte aus – und freuen uns mit euch über die kürzere Anfahrt…

Neben dem großen Arbeiter_innenlieder-Contest der Historischen Kommission erwarten euch verschiedenen DJ_anes (Elektro/ Indy/ Punk/ Ska/ Sommermucke), Kicker und Tischtennisplatte, Kuchen, Zines sowie jede Menge Infos. Außerdem gibts natürlich genug Raum, um einfach nur mit einem Cocktail in der Hand die Sonne zu genießen.

Also kommt vorbei!

Programm

ab 15:00 Uhr – DJ_anes, Kicker, Tischtennis, Federball, Chillout im SBZ Krähenfuß…

16:00 Uhr – Führung durch die studentische Ausstellung „Studentenpack > 200 Jahre Studieren in Berlin“

17:00 Uhr – Fernelly Ego (experimantal Folk) im Hegelbau

18:00 Uhr – Führung durch die studentische Ausstellung „Studentenpack > 200 Jahre Studieren in Berlin“

19:30 Uhr – Arbeiter_innenlieder-Contest der HisKom im Hegelbau

ab 22:00 Uhr – Trash-Kino auf dem Hegelplatz

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15. Juli ab 15 Uhr

Im und vor dem Seminargebäude am Hegelplatz
(Dorotheenstr. 24)
U 6 Friedrichstraße

Der Zugang zur Veranstaltung ist barrierefrei.
Eintritt frei.


Kulturreferat AStA FU

Ausgebrannt? Perspektiven und Utopien nach dem Uni-Streik

Diskussion und Buchvorstellung
Dienstag, 6.7., 18h
Hauptgebäude der Humboldt-Universität, Unter den Linden 6
Raum 2002 (! Raumänderung !)

Die Uni brennt – aber seit wann und wie lange noch? Oder ist die lodernde Flamme des Protests bereits erloschen und von den Protesten nichts als ein glimmender Aschehaufen übriggeblieben?
Im Rahmen der Vorstellung von „Uni brennt! Grundsätzliches, Atmosphärisches, Kritisches.“, ein im Rahmen der Audimax-Besetzung in Wien entstandenes Buch, wollen wir uns mit euch und Aktivist_innen der Streikjahre 1977-2009 auf die Suche nach den verloren geglaubten Utopien der ehemals streikenden Studis begeben sowie alte und neue Protestformen auf ihre Wirkung untersuchen.
Dabei werden wir auch die Sicht der österreichischen Universitäten miteinbeziehen, bei denen die Proteste auf eine weniger lange Tradition zurüchblicken und im Jahr 2009 das erste Mal seit langem aufloderten.

Fruchtbare Diskussionen, Erhellendes aus der Protestgeschichte, neue Perspektiven – wessen Uni? Unsere Uni!

Eine Kooperation des AStA FU, RefRat HU und AStA TU

Studentische Ausstellung an der HU gestartet

Unter dem griffigen Label HU200 feiert die Humboldt-Universität in diesem Jahr ihr 200jähriges Bestehen und – wie bei Jubiläen üblich – vor allem sich selbst.

Um dem offiziellen Geschichtsbild der HU eine kritische Variante entgegenzusetzen, vor allem aber, um nicht nur eine Geschichte großer Namen und Männer zu schreiben, arbeiteten die vom Studierendenparlament der HU eingesetzte Historische Kommission und drei studentische Projekttutorien über ein Jahr lang auf eine umfangreiche studentische (Gegen-)Ausstellung hin. Vergangenen Dienstag wurde diese an der HU unter dem Titel stud.Berlin > 200 Jahre Studieren in Berlin eröffnet.

„Jenseits jeglichen Wissenschaftsmarketings werden universitäre Erfahrungswelten, ‚Selbstermächtigung‘ und Emanzipationsversuche in den Blick genommen. Dargestellt werden Unternehmugen von Student_innen und Absolvent_innen, ihren Einfluss in der Universität, auf die Wissenschaft, aber auch außerhalb des ‚Elfenbeinturms‘, zu organisieren.“
(Aus dem Ankündigungsflyer)

Vom Ergebnis des studentischen Projekts könnt ihr euch ab sofort im Hegelbau der HU überzeugen. Viel Vergnügen!

Ausstellungsplakat

Begleitet wird die Ausstellung von der wöchentlichen Veranstaltungsreihe „Nachlese, die Üble“ mit historisch-politischen Veranstaltungen zur HU-Geschichte. Das komplette Programm findet ihr hier.


Universitätsgebäude am Hegelplatz

Dorotheenstraße 24, 10117 Berlin
S/U-Bhf. Friedrichstraße
Tram M1, 12 | Bus 100, 200, TXL

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag 8 bis 22 Uhr
Samstag 10 bis 18 Uhr

Strg // Alt // Entf – Die Semesterauftaktparty des AStA FU

Nach langer Abstinenz gibt es dieses Semester erstmals wieder eine Semesterauftaktparty des AStA FU. Unter dem Motto Strg // Alt // Entf wollen wir am 7. Mai mit euch gemeinsam ins neue Semester starten.

Neben Musik auf zwei Floors, Chillout-Area und Kicker erwarten euch Klassiker des Trash-Kinos, jede Menge Infos und ein großer Garten. Los gehts um 22 Uhr, im //:about blank am Markgrafendamm 24c (S Ostkreuz).

Kommt vorbei!

AStA FU Semesterauftaktparty

Strg-Floor

- ALLE FARBEN (farbreiz)
- TATIANA SANCHES (all over my body / sao paulo)
- LUIS HUEGEL (formtanz)
- POWEL (halbleiter)
- THE CRANE (jojojo)
- JOSHUA FORD (minex)

Alt-Floor

- Die Schnelle Nummer (Wilde Renate)
- Baba The Knife (50s/Swing/Funk)
- Groove iN! Boots (Funk‘n'Soul/Rock‘n'Roll)
- Team RamRod (80s/Ska/willkürliche Lieblingsmusik)
- 110%kid (punkrock/powerpop/alternativ)

Visuals: Bildpeter, Flimmerkiste

Kino-Obskuro

Eintritt: 3-5 € (Soli für Bildungsstreik)

AStA FU Kulturreferat

Stud_Kal für das Sommersemester erschienen

Wie jedes Semester, so gibt es auch in diesem wieder einen neuen Stud_Kal. Der Stud_Kal ist der Semesterkalender und ein Gemeinschaftsprojekt des AStA FU, RefRat HU und AStA ASH. Er ist euer praktischer Wegbegleiter für das nächste Semester, gefüllt mit einem Kalenderteil, wichtigen Infos zu Studium, Universitätsleben, studentischen Projekten und Service-Leistungen der Berliner ASten, sowie zahlreichen Tipps für den Alltag. Der Kalender ist selbstverständlich kostenlos und in der AStA-Villa (Otto-von-Simson-Str. 23), im Info-Ständer vor der Mensa 2 und in allen gut sortierten studentischen Cafés zu finden.

FAQ zur S-Bahn-Entschädigung

Die Entschädigungszahlungen der S-Bahn haben eine Menge Fragen ausgeworfen, hier die wichtigsten Antworten.

Muss ich mich irgendwo melden oder Unterlagen einreichen, um meine Entschädigung in Form eines Schecks zu bekommen?

Nein, der Verrechnungsscheck wird automatisch zugesendet. Solltet ihr bis Anfang Mai keinen Scheck erhalten haben, aber entschädigungsberechtigt sein (d.h. Inhaber_in eines Semestertickets im Dezember 2009 gewesen sein, aber keinen Zuschuss aus dem Sozialfonds erhalten haben), meldet euch unter semtix@astafu.de.

Eine Ausnahme hierzu stellen Studierende dar, die einen Antrag auf Zuschuss durch den Sozialfonds gestellt haben oder aber die Befreiung vom Semesterticket beantragt haben. Sollte dem Antrag stattgegeben worden sein, so seid ihr nicht entschädigungsberechtigt bzw. die Entschädigungssumme fließt dem Sozialfonds zu.


Ich habe bereits meine Rückmelde- und Semesterticketgebühr bezahlt. Wie komme ich an meine Entschädigung?

Ihr erhaltet die Entschädigung in Form eines Verrechnungsschecks – völlig unabhängig davon, ob Rückmeldegebühr/ Semesterticketpreis bereits gezahlt wurden. Eine Verrechnung von Entschädigungssumme und Rückmeldegebühr oder Semesterticket ist nicht möglich!


Ich habe mich nicht zum Sommersemester zurückgemeldet, war aber im Dezember 2010 im Besitz eines Semestertickets (und wurde nicht durch den Sozialfonds bezuschusst) – bekomme ich einen Scheck?

Ja, du erhältst ebenfalls einen Verrechnungsscheck. Dieser wird dir bis Anfang Mai zugesendet. Bitte achte darauf, dass deine aktuellen Adressdaten der Studierendenverwaltung vorliegen. Aktualisiere diese ggf. via info-service@fu-berlin.de oder https://portal.zedat.fu-berlin.de/studvw .


In den Medien bzw. den Informationen der S-Bahn ist zu lesen, dass es eine Entschädigung für zwei Monate geben soll. Wieso bekomme ich jetzt nur eine Entschädigung für einen Monat?

Die derzeit durchgeführte Entschädigung und die neuesten Meldungen der S-Bahn über eine Entschädigungsleistung in Höhe von 2/6 des Semesterticketpreises beziehen sich auf unterschiedliche Zeiträume und zwei verschiedene Kompensationsleistungen: Die derzeit in Form eines Verrechnungsschecks in Höhe von 26,42 € (1/6 des Semesterticketpreises) verschickte Entschädigung stellt eine Kompensation für das Verkehrschaos im Jahr 2009 dar. Alle Inhaber_innen eines Semestertickets im Dezember 2009 (mit Ausnahme der durch den Sozialfonds bezuschussten Studierenden) bekommen 1/6 des Ticketpreises (Dez. 2009) erstattet. Die jüngsten Informationen über eine Entschädigung in Höhe von 2/6 des Ticketpreises beziehen sich auf eine erneute, zusätzliche Kompensation für das Jahr 2010. Wann und in welcher Form diese erneute Entschädigung erfolgt, wird derzeit verhandelt. Wir informieren euch zeitnah, sobald es Neuigkeiten gibt.


Ich habe einen Verrechnungsscheck erhalten. Was tue ich damit?

Der Verrechnungsscheck kann bei jeder beliebigen Bank eingereicht und dann einem Konto gutgeschrieben werden. Üblicherweise wird der Scheck bei der eigenen Hausbank eingereicht und dann dem eigenen Konto gutgeschrieben. Sollte eure Bank über keinerlei Filialen in Berlin verfügen oder das Einreichen des Schecks Kosten verursachen, könnt ihr den Scheck zum einen auf ein anderes Konto gutschreiben lassen (beispielsweise der Eltern oder Freunde). Die Regelungen hierzu können von Bank zu Bank abweichen. Erkundigt euch also, ob etwa eine Vollmacht oder Ähnliches notwendig ist. Zum anderen kann der Scheck ab dem 01.04.2010 beim Kundenzentrum der S-Bahn im Bahnhof Lichtenberg eingelöst werden (vgl. folgende Frage).


Was mache ich, wenn meine Hausbank keine Filialen in Berlin unterhält, ich ein Konto bei einer ausländischen Bank habe oder das Einlösen des Verrechnungsschecks bei meiner Bank Kosten verursacht?

Zum einen kann der Verrechnungsscheck ab dem 01.04.2010 beim Kundenzentrum der S-Bahn am Bahnhof Lichtenberg eingelöst werden. Die genaue Adresse lautet: S-Bahn Berlin GmbH, Kundenzentrum im Bahnhof Lichtenberg, Weitlingstraße, 10317 Berlin (das ist keine Postanschrift!!). Die Öffnungszeiten sind: Montag bis Freitag 06:00 Uhr bis 21:00 Uhr, Samstag und Sonntag 08:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Mitzubringen ist neben dem Verrechnungsscheck ein Studierendenausweis bzw. Exmatrikulationsbescheinigung des Einreichers. Zum andern könnt ihr den Scheck auch auf ein anderes Konto (beispielsweise der Eltern oder Freunde) gutschreiben lassen. Die Regelungen hierzu können von Bank zu Bank abweichen. Erkundigt euch also, ob etwa eine Vollmacht oder Ähnliches notwendig ist.


Ich habe meinen Scheck bei einer Bank eingereicht, diese verweigerte aber eine Gutschreibung des Betrags, da die Vorlegungsfrist überschritten sei. Wie kann ich trotzdem an meine Entschädigung kommen?

Die S-Bahn hat uns zugesichert, dass die Schecks zeitlich nicht befristet sind – also auch in einem Jahr noch eingelöst werden könnten. Ein dementsprechender Aufdruck befindet sich auf dem Scheck. Sollte eure Bank den Scheck dennoch nicht akzeptieren, könnt ihr diesen beim Kundenzentrum der S-Bahn am Bahnhof Lichtenberg einlösen (vgl. vorherige Frage).


Ich habe Anrecht auf eine Entschädigung, habe meine Semesterunterlagen und den Verrechnungsscheck jedoch nicht erhalten. Was tue ich?

Zunächst solltet ihr in diesem Fall noch etwas abwarten. Es ist durchaus möglich, dass die Unterlagen noch auf dem Weg zu euch sind. Sollten die Unterlagen bis Ende März (bei Studierenden, die sich zum SoSe 2010 zurückmelden oder Anfang Mai bei Studierenden, die sich nicht zurückgemeldet haben) nicht bei euch eingetroffen sein, erkundigt euch bitte beim Info-Service der Studierendenverwaltung (Iltisstr. 1, 14195 Berlin), ob die Unterlagen dorthin zurückgesendet wurden.

Sollten die Unterlagen weder bei euch eingetroffen noch zur Studierendenverwaltung zurückgesendet worden sein, so könnt ihr einen Ersatz-Scheck bei der S-Bahn beantragen. Dies ist jedoch erst ab Vorlesungsbeginn (12.04.2010) möglich. Hierzu wendet euch bitte zunächst an die Studierendenverwaltung. Diese bestätigt euch schriftlich, dass ihr entschädigungsberechtigt seid. Mit diesem Schreiben wendet ihr euch an das Kundenzentrum der S-Bahn am Bahnhof Zoo. Dort wird euch ein Ersatz-Scheck ausgestellt.

Beim Antrag auf Ausstellung eines Ersatz-Schecks ist zu beachten, dass die S-Bahn eine Strafanzeige gegen Unbekannt stellt, um Missbrauch zu verhindern!


Ich bin Studierende_r der Charité. Wie komme ich an meine Entschädigung?

Die Studierenden der Charité konnten aufgrund organisatorischer Probleme bei der derzeitigen Verschickung leider noch nicht berücksichtigt werden. Du erhältst deine Entschädigung voraussichtlich im Frühjahr auf dem Postweg.


Ich habe einen Zuschuss zum Semesterticket aus dem Sozialfonds der Studierendenschaft der FU erhalten. Wieso bekomme ich keinen Verrechnungsscheck?

Da euer Ticket durch einen Vollzuschuss aus dem Sozialfonds finanziert wurde, habt ihr leider keinen Anspruch auf eine Entschädigung. Durch eine Auflage des Landesrechnungshofes von Berlin sind wir verpflichtet, die Entschädigung der durch den Sozialfonds bezuschussten Studierenden in den Sozialfonds einzuzahlen.


Mein Antrag auf Zuschuss aus dem Sozialfonds oder Befreiung vom Semesterticket wurden abgelehnt. Habe ich Anspruch auf eine Entschädigung und wie komme ich an diese?

Ja, wenn dein Antrag auf Zuschuss aus dem Sozialfonds oder Befreiung vom Semesterticket abgelehnt wurde, hast du Anspruch auf die Kompensationsleistung der S-Bahn. Wenn dein Antrag vor Februar abgelehnt wurde, solltest du entweder mit deinen Semesterunterlagen oder aber Ende April einen Verrechnungsscheck zugeschickt bekommen. Sollte dein Antrag erst im Februar oder später abgelehnt worden sein, so kannst du deine Entschädigung ab dem 12.04.2010 bar in der Kassenstunde des AStA FU ausgezahlt bekommen. Diese findet montags von 12:00 bis 13:30 Uhr und donnerstags von 16:00 bis 17:30 Uhr im Finanzreferat des AStA FU in der Otto-von-Simson-Str 23 in 14195 Berlin statt. Bitte bringe ein Lichtbildausweis (Ausweis, Pass, Führerschein, Internationaler Studierendenausweis) und einen Studierendenausweis bzw. eine Exmatrikulationsbescheinigung mit.

Für alle weiteren Fragen steht euch gerne die Semesterticketbeauftragte des AStA FU unter semtix@astafu.de zur Verfügung.

S-Bahn-Entschädigung: Rückerstattung Semesterticket für Dezember 2009

Wie ihr sicherlich den Medien entnommen habt, hat die S-Bahn Berlin GmbH aufgrund des anhaltenden Verkehrschaos´ im vergangenen Jahr eine Entschädigungszahlung für den Monat Dezember 2009 zugesagt. Gemeinsam haben der AStA FU, die Freie Universität Berlin und die S-Bahn folgendes Verfahren vereinbart:

Wer sich zum Sommersemester 2010 rückmeldet und im Dezember 2009 Inhaber/in eines Semestertickets war, erhält mit den Semesterunterlagen zum Sommersemester 2010 einen personalisierten Verrechnungsscheck über 26,42€ (1/6 des Semesterticketpreises ohne Sozialfonds). Ausgenommen hiervon sind Studierende, die durch den Sozialfonds bezuschusst wurden. Hier fließt die Entschädigungssumme in den Sozialfonds.
Sollte keine Rückmeldung zum Sommersemester 2010 beantragt werden, wird der Verrechnungsscheck Ende April 2010 zugeschickt. Um die Zustellung zu gewährleisten, bitten wir darauf zu achten, dass der Studierendenverwaltung die aktuelle Anschrift vorliegt. Solltet ihr umgezogen sein, aktualisiert bitte eure Anschrift via info-service@fu-berlin.de oder https://portal.zedat.fu-berlin.de/studvw . 
Aufgrund der vereinbarten Vorgehensweise bitten wir, eventuelle kurze Verzögerungen der Zustellung der Semesterunterlagen zu entschuldigen. Sollte in dringenden Fällen ein Nachweis über die Rückmeldung zum Sommersemester 2010 benötigt werden, so wird auf schriftliche Anfrage gerne ein separater Nachweis von der Studierendenverwaltung ausgestellt. Wir sind zudem sehr bemüht, Ihnen spätestens bis zum 31.03.2010 den Studierendenausweis (ggf. mit Semesterticket) für das Sommersemester 2010 zukommen zu lassen.
Für den Fall, dass das Semesterticket mit einer kurzen Verspätung eintrifft, wurde eine Regelung mit dem VBB getroffen: Wer zum 01.04.2010 kein Semesterticket erhalten, dies aber bezahlt hat und in den ersten April-Tagen (maximal bis 09.04.2010) in einer Fahrscheinkontrolle unverschuldet kein Semesterticket vorzeigen kann, muss kein „erhöhtes Beförderungsentgelt“ zahlen! Lasst euch in diesem Fall einen Bescheid über ein „erhöhtes Beförderungsentgelt“ ausstellen und meldet euch zeitnah bei der Semesterticketbeauftragten des AStA unter semtix@astafu.de. Für weitere Fragen steht Ihnen die Semesterticketbeauftragte gerne zur Verfügung!

Kontakt Semesterticketbeauftragte
Otto-von-Simson-Str 23, 14195 Berlin
Mail: semtix@astafu.de

Ausverkauf der Uni- und wo bleiben die FSIn?

Der Ausverkauf der Uni und die Bekämpfung studentischer Selbstbestimmung am Beispiel des Fachbereiches Wirtschaftswissenschaften:
Am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften gibt es seit der Renovierung vor 2 Jahren kaum Möglichkeiten für Studierende Informationen auszuhängen. Für die Fachschaftsinitiative ist es so beinahe unmöglich geworden, auf studentische Projekte und Termine der studentischen Selbstverwaltung aufmerksam zu machen.
So wurden zum Beispiel Plakate umgehend abgehängt, die auf eine anstehende Vollversammlung der Studierenden hinwiesen. Dabei bleibt unklar, wie eine studentische Vollversammlung, die nach § 19 BerlHG erstes Organ der Studierendenschaft ist, einberufen werden soll, wenn die Studierenden hierüber nicht informiert werden können.
Der AStA FU unterstützt die Forderung der FSI WiWiss nach der Bereitstellung von ausreichend Informationsfläche durch den Fachbereich. Die studentische Selbstverwaltung darf auch in einem scheinbar marginalen Punkt wie diesem nicht von Seiten des Fachbereichs behindert werden!
In diesem Zusammenhang sei außerdem auf die Politik des Fachbereiches verwiesen, Werbeflächen am Fachbereich gegen Geld privaten Investoren zur Verfügung zu stellen, mit dem Ergebnis, dass diesen mehr Informationsfläche zur Verfügung steht als den Studierenden am Fachbereich selbst.

Out Of Dahlem Nr. 10: Im Dienst von Mensch und Tier

Seit gestern ist die neue Ausgabe des AStA-Magazins Out Of Dahlem erhältlich. Im AStA, allen gut sortierten Studi-Cafés und auch an den sonstigen üblichen Ecken auf dem Campus. Diesmal ganz „Im Dienst von Mensch und Tier“ beschäftigen sich die Artikel u.a. mit dem alltäglichen Rassismus an der FU, dem Hickhack um Dieter Lenzen, den Hochschulprotesten hier und in Kolumbien und mit der Zusammenarbeit zwischen einem Chemiekonzern und der Tierärztlichen Hochschule Hannover.

Online ist die Zeitschrift auf der AStA-Homepage verfügbar. Also viel Spaß beim Überfliegen und Lesen.

Grußwort der kurdischen Jugendbewegung zum Bildungsstreik

In einer Lebensrealität, die vom Kapitalismus so stark durchdrungen ist, ist es unmöglich, dass das die Jugend und ihr Leben und ihren Gedanken nicht beeinflusst.

Um die eigene Macht zu kreieren und zu stärken haben die Herrschenden schon immer die Jugend unter Kontrolle gehalten. Auch in der Geschichte Kurdistans gab es Beispiele, die diesem ähnlich sind.
Auch in der Legende um die Unterdrückung durch den assyrischen König Dehak heißt es, dass die Krankheit des Herrschers nur geheilt werden kann, indem er die Gehirne von jungen Menschen verspeist. Es wird klar, wie stark die Herrschenden und die Zentren der Macht bemüht sind die Jugend unter ihre Kontrolle zu bringen. Sich selbst als Herrschende und als Macht darstellend, hat es der Kapitalismus heute einzig auf die Jugend abgesehen. Denn sie sind es, die das zukünftige Leben verteidigen und leben können.

Das ist Strategie, Taktik und Praxis um Herrschaft zu sichern. In heutiger Zeit wird versucht diese Taktik in Bezug auf Bildung, Familie, Leben und vor allem Ökonomie zu entwickeln. Das Bildungssystem wird vom Monopolistischen System als Rechtfertigung benutzt, um das freie Denken und das Infragestellen, zu verhindern. Die Bildung wird zu einem Sektor gemacht und die Menschen sozusagen versklavt. Wir, deren Herzen und Köpfe noch jung sind, wir als Hoffnung der Menschen dürfen das Leben voller Mühen nicht aufgeben, müssen immer wieder die Forderung nach einem Bildungssystem zu Sprache bringen, in dem sich alle frei und in ihrer eigenen Muttersprache äußern können. Die Notwendigkeit alternativer Bildungssysteme ist daran zu sehen, dass das jetzige System dem Kapitalismus dient. Deshalb müssen wir schon jetzt beginnen ein neues Leben aufzubauen. Wenn wir das Leben der Menschen nicht richtig verstehen und nicht richtig aufbauen, ist klar, dass wir dies vor der Geschichte nicht entschuldigen können. Daher wollen wir als letztes sagen: „Das falsche Leben kann nicht richtig gelebt werden!“

Wir grüssen euch und euren Kampf mit tiefer Verbundenheit.

Genug mit dem individualisierten Bildungssystem.
Edi bese heißt es reicht.
Hoch lebe der Internationalismus!

Jugendbewegung Kurdistan/ Diyarbakir